7. OCO Downwind-Regatta

Jens Steffen bei der grössten Oceansport-Regatta Deutschlands

Der Urlaubstag hatte sich gleich mehrfach gelohnt!

Bereits am Freitagmorgen um 7:00 Uhr habe ich mich auf auf den Weg  nach Warnemünde aufgemacht um möglichst noch eine Trainingseinheit zum „Einschwabbeln“ auf der Ostsee absolvieren zu können. Völlig überraschend gab es keinerlei Verkehrsaufkommen, sodass ich trotz Jückelei mit höchstens 110 Km/h bereits nach 4 Stunden und 5 Minuten am Strand ⛱ stand. Dadurch hatte ich noch genügend Zeit mich vor Ort mit Bananen🍌, Äpfeln 🍎 und der obligatorischen Prinzenrolle 🍪 zu versorgen, bevor der verabredete Trainingstermin mit den OC-Kumpels anstand.

Sascha’s  Frau Caro übernahm den Part als „Shuttlebunny“ 🐰🚗und brachte uns nach Börgerende,  damit wir von dort aus einen schönen 13 Km-Downwind paddeln konnten. Leider erwischte uns auf der Tour noch eine fette Regenwolken 🌧,  welche den erhofften Rückenwind aber auch noch einmal um eine Windstärke auf 5 Bft. auffrischen ließ. Bei der Ankunft in Warnemünde schien aber,und auch den Rest des Abends 🌅,  wieder die Sonne. Nach und nach trudelte immer weitere bekannte Gesichter am Strand ein und Jeder hatte für den morgigen Regattatag bezüglich Windstärke💨💨, -Richtung ⤵⤴, Wellenhöhe ↕, -Abstand↔, -Winkel ↖ und Strömungsverhältnisse ↪ was beizutragen ⚓.

Bereits in der Nacht setzte Dauerregen ein, der auch noch den ganzen Samstagvormittag weiter anhielt. Bei der Registrierung ging die Diskutierei wieder los, da zum entsetzen aller der Wind auch noch auf ablandig Süd🌬 gedreht hatte. Windfinder und diverse Wetterapps versprachen sowohl vom Regen🌧 als auch für den Wind ab mittags Besserung. Die Orga beschloss daher den Start auf 15 Uhr zu verschieben. Also machten sich die fast 100 Teilnehmer ab Mittag daran das Equipment nach Kühlungsborn 🏖 zu bringen. Da der Rostocker Kanu Club auch diesbezüglich sehr gut geplant und für genügend Trailer gesorgt hatte, standen alle Kanuten pünktlich am Strand 🏝 und bereit für den 20 Km langen Törn zurück nach Warnemünde. Zuerst durften die 5 SUP-Paddler aufbrechen. 15 Minuten später machte auch ich mich mit weiteren 35 OC-Fahrern auf den Weg. Weitere 15 Minuten später folgten die 54 Surfski-Fahrer.

Die Rechnung der Orga ging voll auf und wir wurden mit exzellenten Bedingungen belohnt. 4 Bft. aus dem Rücken und Wellen zwischen 50 cm und gut einem Meter sorgten für perfekten Vortrieb und für jede Menge 🏄🏄🏄 surfs. Wie bei vielen Downwindregatten zog sich das Feld nicht nur schnell in die Länge, sondern auch in die Breite. „Unter Land“ waren Wind- und Wellenbedingungen nicht so optimal aber eindeutig der kürzeste Weg. Ich entschied mich für’s  Wellenreiten 🏄(Fachwasser und knüppeln kann ich auch auf der Werre) und hatte jede Menge Spaß. Über 10 bis 12 Kilometer lieferte ich mir mit zwei weiteren OC1-Paddlern spannende Positionkämpfe – mal war der eine 20 -30 Meter vor, mal der andere, mal links, mal rechts.

Dann trennten sich unsere Wege. Ivo hatte sich bei den kurzen, festen Paddelschlägen zum „Anspringen“ der Surfwellen die Arme 💪 hart gefahren und viel zurück. Jürgen endschied sich doch noch für einen näheren Küstenweg. Für die Platzierung war Jürgens Variante die bessere, da er mir dadurch bis ins Ziel noch fast 2 Minuten abgenommen hat. Ich habe erst etwas zu spät „die Kurve gekriegt“ ⤴ und musste die letzten 2 Kilometer zu sehr quer zur Welle ↗ paddeln. Egal – dafür mehr gesurft 🏄🏄🏄 – dafür bin ich hierher gekommen.

Gereicht hat es, in der offenen Herren-Wertung, trotzdem für einen 11 Platz – und eine schicke Finisher-Medaille🎖 gab es auch noch.

Den Samstagabend haben wir nach der Siegerehrung am Strand auch dort gleich ausklingen lassen. Natürlich wieder mit reichlich Fachsimpelei über „was wäre gewesen wenn“, Wellen, Wind, ….. .

Ach ja, die Rückreise am Sonntag in 5:45 h lief dann nicht so reibungslos.

Veranstaltungsfotos gibt es auf der Homepage der OCEAN SHARKS ROSTOCK und ihrem facebook-Link auf der Seite

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