Nikolauspaddeln 2014

6 Dez

Hier Pepa B´s Bilder zum Nikolauspaddeln 2014:

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Video der Neuen Westfälischen:

Zähes ringen um den FWR 2015-Termin

29 Nov

Das Jahr ist noch nicht einmal um und trotzdem machte die Terminfindung für das FWR 2015 schon einige Probleme.

Da die Sommerferien im kommenden Jahr schon an unserem „Lieblingswochenende“ Ende Juni beginnen, schied dieser Termin von vorneherein aus.

Aber auch die Feiertagslage und bereits fixierte Db-Termine machten die Wahl nicht leicht.

Somit haben wir uns nun auf das Wochenende 20./21. Juni 2015 festgelegt.

Weitere Informationen gibt es unter der Rubrik flat-water-race

Arbeitseinsatz – Teil 2 – Bootsschuppen

9 Nov

Nachdem vor 2 Wochen erfolgreich der Herbst-Arbeitseinsatz stattgefunden hat, bei dem viele notwendige Außenarbeiten durchgeführt wurden, trafen sich am 8. November die Wanderfahrer um auch in den Bootsschuppen wieder einmal „klar Schiff“ zu machen.

Bei der Aufräumaktion wurde auch gleich die Belegung der Liegeplätze neu vergeben.

Hierbei wurden zunächst alle Boote aus den Schuppen getragen und in Nutzungs-Kategorien eingeteilt:                                               A = viel / B = gelegentlich / C = selten  / D = gar nicht / E = nicht nutzbar / Schrott

Zu den viel genutzten Booten der Kategorie A gehören neben den Booten der Jugend-Abteilung und Vereins-Wanderbooten auch noch einige Privatboote von Wanderfahrern.

Diese Boote bekamen „Premium“-Liegeplätze, sprich gut erreichbar/händelbar und nahe dem Wasser.

Premium-Lage 1 für Jugend- & vielgenutzte Privatboote
Premium-Lage für Jugend- & viel genutzte Privatboote

Dafür haben wir den ehemaligen „Faltboot“- (untere Lagen für Jugendboote / oben Privatboote) sowie den „Zweier“-Schuppen (Private Wanderboote & Kanadier) verwendet.

Boote der Kategorien C – E wurden entweder in hohe Lagen oder in, vom Wasser weiter entfernte Liegeplätze umgebettet.

Nachdem auch noch die Paddel und sonstige Utensilien (man fragt sich  was diese Dinge in den Bootsschuppen zu suchen haben) sortiert, bereinigt und/oder entsorgt wurden, sind unsere Bootslagerstätten schon fast zu Vorzeigeobjekten mutiert.

Es sind sogar noch einige freie Bootsliegeplätze entstanden.

Dazu könnte noch ein weiterer Platz kommen, wenn wir herausbekommen wer zu einem namenlosen, fahruntüchtigen Faltbootzweier gehört den wir gerne entsorgen würden. (Auskünfte dazu können Conny Löhr und Derc Röping geben).

Auch ist noch eine ganze Reihe von Holzpaddeln übrig geblieben, die wir keinem Besitzer zuordnen können.

Wer diesbezüglich noch  sein Eigentum darunter vermutet, möge es bitte zu seinem Boot legen oder mit seinem Namen beschriften.

Da an dem Faltbootzweier und den genannten Paddeln kein Vereinsbedarf mehr besteht, werden wir sie sonst beim kommenden Frühjahrs-Arbeitseinsatz entsorgen.

RCLaser im NDR>

3 Okt

Hallo Segelfreunde,

wer die erste Sendung verpasst hat hat hier die Möglichkeit in der NDR Mediathek das Video anszuschauen:

 

Link: ——-> http://www.ndr.de/fernsehen/epg/import/Menschen-am-Duemmer,sendung288028.html

 

RC Segel INFO:

Refit eines Tenrater (Winter 2013/14) Bj.: 1970, Rumpflänge 1,5m

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Neubau einer IOM Goth XP Yacht in Redzedar. (internationale 1m Klasse):

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Die ausführlichen Bauberichte findet ihr in unserem RCLaser Forum oder bei RC-Network.

 

Mit sportlichen Grüßen,

Frank

Auf der Nordsee – ganz oben

28 Sep

Jens Steffen auf OC-Paddeltour vor der Sylter Westküste

Seit vielen Jahren ist die Insel Sylt ein immer wiederkehrendes Urlaubsziel für meine Frau und mich.                                                   Nur gepaddelt habe ich dort noch nie.Bei langen Strandspaziergängen von Westerland nach List oder auch in südliche Richtung nach Hörnum beobachtete ich schon oft die Wellen, die Dünung, die Brandung, die Windstärke und Richtung und malte mir schöne Ausflüge mit meinem Ausleger-Kanu an. In diesem Jahr war es dann endlich soweit – mein OC kam mit auf die Insel!

Bereits am Autozug in Niebüll erntete ich erste skeptische Blicke der Bahnverladeleute, aufgrund der über 6 Meter Länge auf meinem kleinen Volvo-Dach.

DB-Sylt-Shuttle
DB-Sylt-Shuttle

Genauso kritisch beäugten mich auch zuerst die Rettungsschwimmer am bewachten Strand in Westerland als ich dort mein Boot zusammenbaute.                                                                                                                                                                                                             Da ich aber in der Vergangenheit schon einige Touren auf der offenen See gemacht hatte, war mir bewusst wie wichtig eine gute Vorbereitung und Ausrüstung für eine Befahrung der Nordsee ist (siehe Bericht von Martin).

Die Bedingungen waren perfekt. Blauer Himmel, Sonnenschein, 18 Grad Luft- & Wassertemperatur. Hinzu kam zwar ablandiger Ostwind mit gut 4 Bft. aber wenn da ich mich nicht weiter als 200 Meter vom Strand entfernte, bot der Windschatten der Dünen genügend Schutz, um nicht auf die offene See abgetrieben zu werden.                                                                                                         Nachdem ich mich bei den Rettungsschwimmern noch einmal über die Strömungsverhältnisse bei der aktuellen Tide informiert hatte, stand einem ersten Ausflug nichts mehr im Wege.

Vor der ersten Tour - an alles gedacht?
Vor der ersten Tour – an alles gedacht?

Weiterhin musste ich auf die Buhnen, die nur teilweise aus dem Wasser ragten, achten.                                                                          Und so führte mich mein erster Ausflug entlang der Westerländer „Skyline“, vorbei an Wenningstedt und den steilen Klippen  des Roten Kliff in Kampen. Nach  45 Minuten hatte ich etwa 8 Km gepadddelt und meinen geplanten Wendepunkt am nördlichen Rand von Kampen erreicht.                                                                                                                                                                                            Für den Rückweg erhoffte ich mir ein etwas höheres Tempo, da ich nun mit den, bis zu 50 cm hohen Wellen, auch schon einige unterstützende Surfs hinbekam. Jedoch machte mir das aufsteigende Wasser der kommenden Flut einen Strich durch die Rechnung, da die dadurch entstandene Tidenströmung nach Norden und somit gegen mich lief.                                                             Als ich nach 90 Minuten wieder am Hauptstrand von Westerland ankam staunten die Rettungsschwimmer nicht schlecht wie schnell so ein OC auf dem Wasser ist. Mit ihrem eigenen Rettungs-Paddelboard hätten sie Mühe die Stand-Up-Paddler einzuholen die sich zu weit nach draußen auf das Meer verirrten. Auch zahlreiche Strandwanderer blieben staunend an meinem Boot stehen und stellten Fragen dazu. Ein Ausleger-Kanu ist eine echte Rarität in diesem Revier.

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2 Tage später bin ich zu einer 20 Km-Rundtour in Richtung Süden, bis zur berühmten „Sansibar“ (ohne Einkehr!!!) aufgebrochen. Nach 3 Km hatte ich eine kurze Begegnung mit einer Gruppe Schweinswale, die sich von mir aber nicht weiter stören ließen. Etwa auf der Hälfte der Strecke staunte ich wiederum nicht schlecht als mir ein einzelner Paddler im Seekajak entgegen kam. Auf gleicher Höhe hielten wir einen 10 minütigen Plausch, tauschten unsere Reviererfahrungen  und weiteren Ziele aus. Der Kanute aus Lübeck war ganz alleine auf einer mehrtägigen Gepäcktour von Dagebüll nach Esbjerg (DK) unterwegs – alle Achtung!!!

Am Ellenbogen - durch die Dünen zum Strand
Am Ellenbogen – durch die Dünen zum Strand

Auch meinen dritten und letzten Törn konnte ich, aufgrund der stabilen Wetterlage mit stetigem Ostwind, auf der Seeseite der Insel unternehmen. Nach einer Strandwanderung am Ellenbogen setzte ich meinen OC an der nördlichsten Strandsauna Deutschlands in die Nordsee.

Geschafft - mir ist warm - auch ohne Sauna
Geschafft – mir ist warm – auch ohne Sauna

Wie bei den anderen Touren waren aus diesmal die Bedingungen hervorragend. Die glatte See bildete eine seidenweiche Grunddünung in meine Fahrtrichtung und auch der Wind hatte minimal mehr auf Nord gedreht, was für diesen „Downwind“-Trip, zusammen mit der nach Süden laufenden Tidenströmung, für besten Vortrieb sorgte. Nach nur 1 Sunde 15 Minuten erreichte ich meinen „Heimathafen“ am Hauptstrand von Westerland. Zu schnell für 13 traumhaft schöne Kilometer.

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Schon vorbei? – viel zu schnell

Alle meine Erwartungen für meine Kanutouren wurden aufgrund der vorgefundenen Wetterbedingungen in dieser Woche weit übertroffen. Allgemein herrscht um diese Jahreszeit Westwind vor, sodass vor der Westküste Sylts eine raue See mit kräftiger Brandung herrscht – Schwein gehabt!

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RCLaser German Open 2014

17 Sep

 

 

 

DSC_0035mini  20 Teilnehmer mit internationaler Beteiligung aus GBR u. den Niederlanden

Liebe Segelfreunde,

am 9.u.10. August war es wieder soweit. Der älteste Segelverein vom Dümmer See, der SCD in Lembruch, lud zur 2. German Open der RCLaser Klasse ein. Die Regatta wurde erstklassig vorbereitet und so standen unserem routinierten Wettfahrtleiter Cornels Latsch gleich 2 professionelle Observer zur Seite sowie ein bemanntes Rettungs-MoBo.

An beiden Regatta Tagen war ein 3-köpfiges Film-Team vom NDR dabei. Die Aufnahmen werden im Rahmen einer 3-teiligen Sendeserie rund um den Dümmer See  ausgestrahlt.

Sendetermine: 1./8./15.Okt jeweils ab 18.15Uhr

 

DSC_0054mini mitunter ging es an den Bahnmarken eng zu……

Am Samstag zeigte sich das Segelwetter mit 20Knoten Wind von seiner temperamentvollen Seite und sorgte mit den D-Sturmsegeln für viel Segelspaß in der ca. 60cm hohen Dünung vor der Hafenanlage des SCD. Nachdem anfänglich einige Regenschauer unbeeindruckt abgewettert wurden zeigte sich gegen Nachmittag immer mehr die Sonne mit angenehmen Temperaturen. Ein begeisterter Kurzbesuch unseres 1. Vorsitzenden Dieter Gläsker sorgte für weitere gute Stimmung und wurde von den Dümmeranern anerkennend wahrgenommen.

Am Sonntag lies bei kräftigem Sonnenschein der Wind etwas nach sorgte aber abwechselnd mit B – oder C -Rigg weiterhin für tüchtigen Vortrieb. Unser Vereinsboot  war diesmal leider nicht besetzt da die segelbegeisterten RCLaser-Piloten vom HKK andere Termine wahrnehmen mussten.

 

DSC_9791mini ordentlicher Seegang erforderte ein gutes Augenmaß an den Bahnmarken

 

Bei Regelverstößen konnte man sich selbst sportlich entlasten in dem man seinen Fehler sofort einsah u. anschließend einen sogenannten ‚Kringel‘ (360° Kreis) segelte. Versäumte man diese Wiedergutmachung ertönte erbarmungslos die Trillerpfeife einer der beiden Schiedsrichter und man durfte 2 Kringel drehen. Dieses Verfahren klappte im Allgemeinen sehr gut und es gab am Ende der Regatta nur eine Protest-Verhandlung.

 

Fotogo20mini Siegerehrung

 

Bei ausgelassener und allseits zufriedener Stimmung konnte der amtierende RCLaser Weltmeister Dave Fowler den Siegerpokal entgegennehmen. Den 2. Platz belegte  Taco Faber aus den Niederlanden gefolgt vom besten Deutschen Frank Niehus.

Weitere Informationen und Bilder gibt es im German RC Laser Class Forum: www.rc-laserforum.de

 

Mit sportlichem Gruß,

Frank Wilmsmann

 

Ostfriesland – Buten und binnen

3 Sep

Mit dem Seekajak an der Küste

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Das Ostfriesland eine besonders reizvolle Landschaft ist, war mir von vielen Urlauben auf den ostfriesischen Inseln bekannt.

Auch dass es für Kanutouren ein nettes Ziel ist, wusste ich von einer Falltboottour mit einer befreundeten Familie durch Emden´s Wasserwege (und den Seehafen) sowie von Erzählungen aus der Seekajakszene.

Was für ein vielfältiges Kajakparadies Ostfriesland aber tatsächlich ist, hat mir eine spontane Urlaubswoche Anfang Mai 2014 gezeigt.
Als Unterkunft diente die Jugendherberge Neuharlingersiel, welche als Deutschland´s erste „Club-Jugendherberge“ mit Pauschalpreisen und „All-Inclusive“-Verpflegung um Gäste wirbt.

Ob man „All-Inclusive“ mag oder auch nicht, sei mal dahin gestellt, auf jeden Fall war an genügend Kalorien für ausgiebige Paddeltouren wahrlich kein Mangel!

Angenehm ist der herbergseigene Steg an der „Bettenwarfer Leide“ mit Anbindung an das „Neuharlinger Sieltief“, über das man sowohl zum nahegelegenen Ortskern von Neuharlingersiel, mit Weiterfahrt „Altharlinger Sieltief“ (Befahreinschränkung zur Brutzeit von 01.04. bis 15.07.), als auch Richtung Süden paddeln kann.

Die überwiegend recht niedrigen Uferböschungen erlauben eine angenehme, weite Sicht in das flache Land hinein. Auf der Rückfahrt einer Tour in diesen Tagen erzeugte ein warmer Sommerregen einen ansehnlichen Regenbogen, der am Fuße einer der zahlreichen modernen Windkraftanlage Ostfrieslands endete.P1080211-KOPIE

Da jedes Paradies offenbar auch seine Einschränkungen hat, sollte es auch hier so sein.
Trotz guter Paddelkarte waren praktikable Einsatzstellen teils recht schwierig zu finden.
Dies führte an einem der Tage dazu, dass ich auf der Suche nach einer guten Einstiegsstelle mit dem Auto in den Hafenort Horumersiel kam.

Beim Genießen einer leckeren Fischsuppe am Hafenkiosk entnahm ich der Tidentabelle, dass wir bei Ebbe kurz vor Tidenwechsel waren. Der Wind war zwar ablandig, aber nur mit schwacher Windstärke von 2 – 3 Bft angesagt.

Diese sehr günstigen Wetterbedingungen machten das risikoarm möglich, was man nach den Sicherheitsregeln nicht tun sollte: Alleine Küstengewässer befahren.

Da ich trotz vorgesehener Binnentour alle für Küstentouren erforderlichen Ausrüstungsgegenstände (Schwimmweste, Paddelfloat, Lenzpumpe, Karte, Kompass, GPS, …) dabei hatte, sprach nichts gegen diese Programmänderung.
Bei Tidenwechsel mit nachfolgend auflaufendem Wasser und nur mäßigem Wind wollte ich die Fahrrinne durch den Priel bis zur Tonne W2 paddeln und anschließend auf kurzem Wege bei höherem Tidenstand wieder nach Horumersiel zurück kehren.
Östlich der Tonne W2 fällt die Tiefenlinie auf kurzer Distanz auf 12 m Tiefe ab, um dann 2 Km weiter die auf 16 m Tiefe ausgebaggerte Tiefwasserfahrrinne nach Wilhelmshaven zu ermöglichen.

Dunkle Wolken und ablandiger Wind mahnten vor Erreichen der Tonne W2 zur schnellen Rückkehr in den Hafen Horumersiel.

P1080316-KOPIEBei Ankunft in Horumersiel setzte starker Regen und Gewitter ein. Da es für Nordseeverhältnisse recht warmer Regen war und ich noch längst nicht „satt“ war, verweilte ich die 20 Minuten dieser Wetterkapriole auf dem Wasser am Ponton der DGzRS-Seenotrettungsbootes „Baltrum“.
Die zahlreichen hohen Metallmasten im Hafen gaben dabei ausreichend Schutz vor dem Gewitter.

Da es im Anschluss an das Gewitter wieder richtig schön aus der Hauptwetterrichtung aussah, fuhr ich erneut Richtung Tonne W2 durch das Watt, bei mittlerweile halbem Flutwasserstand.

Besonders spannend bei Fahrten im Wattgebiet ist das Zusammenspiel aus Tidenstrom und Wind, welches einem sehr schnell seine Grenzen der Fortbewegung aufzeigen kann.
Das GPS zeigt mitunter deutlich, dass man für das Zusammenkommen beider Einflüsse in die gleiche Richtung stets einen „Plan B“ haben muss, ohne den die Fahrt keinesfalls angetreten werden sollte.
Aus einer typischen Fahrtengeschwindigkeit von 6 – 7 Km/h werden schnell erkämpfte 1 – 2 Km/h, schlimmstenfalls bewegt man sich mit negativer Geschwindigkeit über Grund.

An dieser Stelle muss daher der Hinweis gebracht werden, dass für Küstenfahrten – insbesondere an der Nordsee – stets Respekt vor den Kräften der Natur, Besonnenheit, Paddel-, Eigenrettungs- und Revierkenntnis und bestenfalls Beteiligung erfahrener Ortskundiger notwendig bzw. sinnvoll ist.

P1080413-KOPIEBesonders imposant war an diesem Tag eine „ferne“ Begegnung mit der „VIDAR“, einem Montageschiff für Offshore-Windkraftanlagen, welche auf der nur gut eine Seemeilen vor der Tonne W2 verlaufenden Tiefwasserstrasse nach Wilhelmshaven wieder vom Einsatzort in der Nordsee zurück kam.
Kurz bevor ich bei der zweiten Ausfahrt nach dem Gewitter in Anfahrt auf die Tonne W2 wenden wollte, sah ich dieses ungewöhnliche Schiff entgegen kommen.

Da das Wetter stabil blieb und auch erst knapp die Mitte des auflaufenden Wassers erreicht war, sprach nichts dagegen, den spannenden Zeitpunkt der größten Annäherung noch hier draußen kreuzend abzuwarten.

Somit bietet Ostfriesland eine sehr große Vielfalt an Paddelmöglichkeiten, wobei Küstenfahrten allerdings einer besonderen Vorbereitung bedürfen.
Und man darf die Gefahren und Risiken die solche Touren mit sich bringen auf keinen Fall unterschätzen.

Vorbereitung und Durchführung von Seekajakfahrten im Wattenbereich der Nordsee:
• DKV-Kurse und geführte Touren
• Kurse und Fahrten der Seekajakschule Nanuk
• Nordsee-Führungsfahrten des WSV Norden (mehrere Termine pro Jahr, www.wsv-norden.de)

Kartenhinweis:
• Tourenatlas Nr. 2, Weser-Ems (binnen), Jübermann Verlag (www.juebermann.de)

Martin Palmer (HKK Herford) [slideshow_deploy id=’1427′]

Jugendtour auf der Bega-Fahrtenbericht (Jugend)

31 Aug

Heute (31.08.´14) haben wir uns zu einer Kanutour auf der Bega entschlossen. Also trafen wir uns um 9.00Uhr am KanuKlub zum Beladen des Anhängers. Um 10.00Uhr wollten wir dann nach Schötmar aufbrechen um von dort erst über die Bega paddeln die nachher mit der Werre zusammenfließt die Tour endet am HKK. Diese Strecke wollten wir aber nicht alleine entlangpaddeln und dann fuhren wir zusammen mit dem BünderKanuKlub,  die kamen dann zu uns und wir fuhren zusammen nach Schötmar. Dortangekommen rutschten wir ins Wasser, keiner wurde nicht nass, doch nur einer kippte komplett um.

Leider konnte der Herforder erster Vorsitzender, der auch an der Tour teilnahm, das schöne Gefühl von ins Wasser rutschen nicht erleben, weil er seine Spritzdecke vergessen hatte.

Dann ging es aber richtig los. Das erste Stück wurde gut gelaunt zurück gelegt. Es wurde sich nicht nur unterhalten , nein , wir spielten auch Fangen, ich persönlich fand das ziemlich lustig…

Nun waren wir schon auf der Werre und machten eine kleine Pause, diese überlegte kaum ein Jugendlicher trocken entweder schmissen wir uns gegenseitig rein oder wir schwungen im Tazanstil ins Wasser.

Ab jetzt war dann leider auch schon ein sehr schöner  Ausklang der Fahrt. Am HKK angekommen tobten wir weiter herum und die Erwachsenen bereiteten alles für das anschließenden Grillen vor. Das Grillen verlief gut und wir waren gut gesättigt, leider war diese schöne Jugendkanutour nun zuende.

Euer TORBEN

Platz 4 bei der Deutschen Meisterschaft im OceanSport

4 Aug

… oder wie weit sind eigentlich 5 Sekunden auf 20 Kilometer?

Am vergangenen Samstag richtete der SV Breitling aus Warnemünde die ersten Deutschen Meisterschaften des Deutschen Kanuverbandes für die OceanSport-Kategorien Surfski und Outrigger (Ausleger-Kanu) aus.

Bei 25° Grad Lufttemperatur und gleichmäßigen Rückenwind ging es für die 92 Kanuten, auf die als Downwindrace ausgelegten 20 Km-Strecke , von Warnemünde nach Kühlungsborn.

Aufgrund der seid Tagen sehr ruhigen Ostsee endschied sich Jens Steffen vom Herforder Kanu Klub für seinen schnellen Flachwasser-Outrigger.

Vom Start an ging es zunächst 1 Km gerade aus auf die glatte See, bevor es, nach Umrundung einer Wendeboje, die restlichen 19 Km parallel zur Küste direkt auf Kühlungborn am Horizont zuging.

Widererwartend waren die Wellen auf der offenen See dann doch zwischen 50 unf 80 cm hoch und sorgten bei den Kanuten für unterstützenden Vortrieb bei bis zu 50 Meter langen Surfs.

„Wenn ich das geahnt hätte, wäre mein zweites, speziell für wellige Bedingungen konstruiertes Boot, doch die bessere Wahl gewesen“, erläutert Steffen nach dem Rennen.

„Allerdings fahre ich dieses Boot erst seit Anfang des Jahres und bin deshalb noch nicht so vertraut damit wie mit dem Flachwasserrenner“, schildert er weiter.

Anders als bei Regatten auf Binnengewässern zog sich das Teilnehmerfeld nicht nur in der Länge sondern auch in die Breite sehr schnell auseinander.

Jeder Kanute versuchte seine eigene, perfekte Linie mit Wind und Welle zu finden.

„Daher habe ich auch schnell die Orientierung verloren auf welcher Position in dem riesigen Feld ich mich befand“, berichtet der Herforder Kanute weiter.

Auf dem letzten Kilometer ins Ziel erwischte Jens Steffen dann noch 4 lange Surfs und konnte dabei eine Dreiergruppe, die ihm zuvor schon 40 Meter abgenommen hatte, teilweise wieder einfangen.

Das Ziel lag bei diesem Wettkampf auf dem Strand. Somit mussten die Kanuten an der Wasserkante vom Boot abspringen und noch 10 Meter durch den Sand laufen um die Zeitnahme im Zieltor zu stoppen.

„Als ich vom Boot sprang war mein fast eingeholter Gegner gerade durchs Ziel gelaufen und es fällt Niemanden leicht nach 100 Minuten auf dem OC noch einen Strand hochzulaufen. Zu diesem Zeitpunkt war ich mit mir und meiner Leistung einfach nur zufrieden. Ob ich aber, wie erhofft, unter die ersten 10 Paddler in meiner Ü-40- Wertung gelandet war, war nicht erkennbar. Daher war ich bei der anschließenden Siegerehrung am Warnemünder Strand total überrascht sogar Platz 4 erpaddelt zu haben“, schließt Jens Steffen seinen Bericht zu Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft ab.

Somit sind also 5 Sekunden auf 20 Km ca. 10 Sandmeter

Jens Steffen beim Start in Warnemünde
Jens Steffen beim Start in Warnemünde

 

Platz 5 für die Werre-Dragons auf der internationalen Regattastrecke in Brandenburg

3 Jun
080
Internationale Regattastrecke Brandenburg, Beetzsee

Zum Abschluß des Brandenburger Drachenboot Festival 2014, erkämpfte sich das Herforder Drachenboot Team einen hervorragenden 5. Platz.

Als erstes Boot wurden die Werre-Dragons in einem stark besetzten Feld auf die 2000m Langstreckendistanz geschickt.
Nach einem etwas missglückten Start fanden die Herforder Paddler schnell in ihren Ryhtmus und konnten die, im 30 Sek. Abstand startenden, Verfolger durch eine tolle Mannschaftsleistung auf Distanz halten.

Insgesamt 4 mal ging es vor der, mit vielen Schaulustigen besetzten, Tribüne die 500m lange Regattastrecke rauf und runter.
3 mal musste gewendet werden.
Eine ziemlich kniffelige Angelegenheit, denn immerhin ist so ein voll besetztes Drachenboot (20 Paddler, 1 Trommler und 1 Steuermann) 12,50 Meter lang und ca. 2 Tonnen schwer.

Alle 3 Wenden gelangen dem Herforder Steuermann (Karl Heinz Ziedek) hervorragenden.
Und auch die 20 Paddlerinnen und Paddler hatten nach der letzten Wende noch genug Reserven in den Armen, um die nachfolgenden Boote bis ins Ziel auf Distanz zu halten.

Und so konnte das Drachenboot Team des HKK Herford mit einer Zeit von 10:13,50 Min. einen respektablen 5. Platz ein fahren.

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