Heidefahrt Ilmenau

30 Aug

Die alljährliche Heidefahrt führte die Gruppe von 9 Paddlern dieses Jahr mal wieder an die Ilmenau, Camping Melbeck.

Samstag wurde die Strecke Kloster Medingen bis zum Campingplatz gepaddelt. Unterwegs waren auch zahlreiche Gruppen mit Leihbooten.

Auf dem Campingplatz steht ein Grill zur Verfügung, dazu noch ausreichend überdachte Sitzplätze. Das wurde gern angenommen.

Sonntagmorgen ging es dann in Melbeck los Richtung KC Lüneburg. 

Nach gemeinsamen Kaffeetrinken mit Kuchen war dann das Wochenende leider schon wieder vorbei.

Kleine Schweinswale voraus!

2 Aug
Die in der Nordsee und überwiegend in der westlichen Ostsee beheimateten Schweinswale gehören zu den stark gefährdeten Meeressäugern. Insbesondere Fischernetze, aber auch Offshore-Windparkbaustellen sowie der Boots- und Schiffsverkehr gehören zu den bestandsdezimierenden Faktoren. Auch für den in Planung befindlichen Tunnel unter dem Fehmarnbelt werden durch weiträumige Sedimentverschleppungen sehr negative Auswirkungen u. a. auf den Schweinswalbestand vorausgesagt. Umso erfreulicher – wie auch unerwartet – war eine Begegnung mit Schweinswalen bei einer Seekajaktour im Fehmarnbelt, der zwischen Nord-Fehmarn und der dänischen Küste herführt und eine bedeutsame Seeschifffahrtsstraße ist.

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Mecklenburger Seen-Platte

17 Jun

Ein langes Wochenende, da kann man schon mal eine größere Entfernung in Kauf nehmen.

Ziel ist der Campingplatz „Havelperle“ in Priepert am Großen Priepertsee, Havel.

Von hier aus können mehrere Touren, auch Rundtouren gestartet werden. Wir aber starten in Wustrow auf einem völlig naturbelassenen See zu einem Rundturn. Alle freuen sich schon auf die Mittagspause beim Fischer, mit seinen frisch geräucherten Köstlichkeiten.

 Eine andere Rund-Tour führt uns von Wustrow auf der anderen Straßenseite über einen kleinen, mit Seerosen bewachsenen Teich zur bekannten „Diemitzer Schleuse“. Als Paddler muss man nicht lange warten, allerdings dauerte es dennoch 40 Minuten bis wir die Schleuse passiert hatten.

Dafür gab’s dann an der Fleether Mühle im Biergarten eine angenehme Mittagspause.

Samstag war dann mal Ruhetag. Dafür wurde am Sonntag noch vom Campingplatz aus nach Fürstenberg gepadelt und wieder zurück.

 

Ein Wochenende beim WSV Beverungen

17 Jun

Der Campingplatz ist gut belegt, aber nur wenige Paddler sind darunter.

Gepaddelt werden die üblichen Strecken, Gieselwerden – Beverungen und Beverungen – Holzminden. Zwischendurch mal eine kleine Radtour um die Autos wieder zu holen.

Das Wochenende schloss allerdings mit einem heftigen Gewitter mit starkem Regen.

Kanu-Tour Weser

17 Jun

Endlich wieder auf’s Wasser. Das gute Wetter lockt.

Start ist in Fuhlen, gepaddelt wird bis Rinteln, „nur“ 17 km. Man will es ja nicht gleich wieder übertreiben.

Eine Neuerung gibt es: Die Autos werden von allen gemeinsam mit Fahrrädern wieder vom Startpunkt abgeholt. So wurden Arme und Beine bewegt, das kam bei allen gut an.

 

 

 

Abpaddeln des Kanu-Bezirks OWL

30 Sep

Der Wetterbericht versprach für das Wochenende vom 27. bis 29. September nichts Gutes. Aber schon Freitag füllte sich der Platz, einige reisten dann Samstag an, und selbst am Sonntag fanden noch einige den Weg nach Beverungen.

Seit x-Jahren findet das Bezirks-Abpaddeln Ende September beim WSV Beverungen statt. Ein großer Campingplatz, ein paar Zimmer und vor allem ein großer Saal, der die Paddler am Samstagabend zum gemeinsamen Essen aufnehmen kann. Die Weser führte zwar wenig, aber auf jeden Fall genügend Wasser und ist für jeden Paddler und jedes Alter paddelbar.

Insgesamt war das Wetter gar nicht so widrig wie es der Wetterbericht erwarten ließ, einzig der Abbau der Zelte oder Vorzelte gestaltete sich bei starkem, böigen Wind als etwas schwierig.

Im nächsten Jahr. wohl schon ab Januar,  wird es auch wieder einen Gastwirt geben, so dass auch vor Ort wieder für das leibliche Wohl gesorgt sein wird.

 

Heidefahrt Oertze/Aller

16 Sep

 

Vom 6. bis 8. September waren einige Tourenpaddler des HKK am Rand der Lüneburger Heide. Standplatz war der Campingplatz Winsen, Auf der Hude.

Am ersten Tag paddelten wir die Oertze von Wolthausen bis zu unserem Campingplatz. Der Pegel war am Freitagabend noch sehr knapp, nach ein bisschen Regen in der Nacht und am Samstagmorgen befand sich der Wasserspiegel aber gut einen Zentimeter im grünen Bereich. Mit unseren langen Booten mussten wir schon einige Mal gut kämpfen, um durch die engen Kurven und unter den Büschen durchzukommen.

Am Sonntag dagegen hatten wir freie Fahrt auf der breiten Aller.

Bezirks-Familienfahrt Minden 2019

16 Sep

Vom 23. bis 25. August 2019 trafen sich die Paddler des Bezirks 10 – OWL zu ihrer traditionellen Familientour, In diesem Jahr war der Faltboot und Ski Club in Minden der Gastgeber.

Samstag wurde an der Fähre Veltheim gestartet, einige verkürzten die Strecke und starteten im völlig überlaufen Hafengebiet von Vlotho, mit dem Ziel FuS Minden.

Abends wurde untern zwei großen Sheltern gemeinsam gegrillt und gegessen.

Am Sonntagmorgen startete dann die Gruppe mit dem Ziel Windheim. Vor dem Wehr in Petershagen wurden die Paddler dann von den wellen der dort herumkurvenden Motorbooten kräftig duchgeschüttelt.

Das Wehr kann man mit eine Rutsche überwinden, dafür gibt es eine Ampel. Wer zu früh losfährt bekommt einen nassen Bauch.

Nach kurzer Rast in der Nähe des Schlosshotels in Petershagen erreichte man dann das Ziel Petershagen. 

Humorvolle Zeitgenossen

27 Feb
Eine nette Geschichte erlebten wir letzten Herbst auf der  Urlaubsheimreise.

Wir beide lieben ja unser kleines, spritsparendes  Auto und ich zudem mein "langes" Seekajak. Mit beiden zusammen ging´s letztes Jahr wieder in den Herbsturlaub an die Ostseeküste nach Rügen.

Schon auf der Stahlbrode-Fähre rüber nach Rügen wurde das kleine rote  Auto mit den "gefühlt doppelt so langen" gelben Kajak auf dem Dach  offensichtlich reichlich beäugt.
Nach Ankunft in Lauterbach wurden wir beim Abladen am Hafen auch entsprechend angesprochen ("Waren Sie nicht  vorhin auch auf der Fähre?").

Eine besonders nette Kommentierung zu unserem "rollenden Dreamteam"  erhielten wir jedoch auf der Urlaubsrückfahrt.
Zur Halbzeit haben wir  an einer Raststätte eine kurze Pause eingelegt. Das Auto stand bis zum  Bordstein vorgezogen in einer Schrägparkbox und das mit einer  orangefarbenen Fahne vorschriftsmäßig gekennzeichnete, nach hinten hinausragende Heck des Kajaks ging mit seiner Gesamtlänge von 5,35 m  exakt bis zur Strassenkante. Das sah schon recht witzig aus.
Zu der  Ansicht kam offenbar ebenfalls ein anderer rastender Autofahrer bzw. Autofahrerin.
Als wir nach der Pause zum Auto zurück kamen sahen wir beim Einsteigen einen kleinen Zettel unter dem Scheibenwischer. Ein klassisch erster Schreck - aber ein Knöllchen konnte es hier ja wohl  kaum sein.
Wir nahmen den Zettel ab und sahen die handgeschriebene Notiz:

"Ein größeres Auto wäre vielleicht hilfreich!"

Im ersten Moment waren wir etwas irritiert, dann dachten wir aber  "hilfreich vielleicht schon - aber damit hätten wir diesen netten  Moment NICHT gehabt". Das "Herzchen" am Ende der Notiz verrät, dass es sich durchaus um  einen humorvollen Kommentar handelte. Wir schauten uns noch dezent um, um möglicher Weise die, insgeheim unsere Reaktion beobachtenden Autoren der Notiz zu entdecken und mit einem Lächeln bedenken zu können. Aber wir sahen niemanden fröhlich-verschmitzt dreinschauen.
Eine nette kleine Geschichte, die einem die Rückfahrt aus  sehnsüchtigen Seekajaktagen an der Ostsee versüsst hat. 
Martin Palmer, 17.02.2019)

Rügen, entlang der Kreidefelsen…

9 Nov
Einen im Oktober zufällig zeitgleichen Aufenthalt auf Rügen nutzten Michael Norys und Martin Palmer zu einer gemeinsamen Seekajak-Tour entlang der beeindruckenden Kreidefelsen und vorbei am „Königstuhl“ nördlich von Sassnitz. Die für diese Jahreszeit ungewöhnlich günstigen Wetterbedingungen, Windstärke West 2 bei ablandigem Wind, ermöglichten bei Sonnenschein und blauem Himmel eine Tour, bei der man sich voll auf die atemberaubende Schönheit der Kreidefelsen und Buchenwälder des Nationalparks Jasmund von der Wasserseite aus konzentrieren konnte. Gestartet wurde am späten Vormittag am Kiesstrand von Sassnitz. Entlang an dem historischen Seebadpanorama von Alt-Sassnitz kamen schon bald die ersten Kreidefelsen in Sicht. Nach einigen Kilometern wurde das auf einem Felsvorsprung gebaute Leuchtfeuer „Kollicker Ort“ passiert, bevor die bekannte Klippenformation „Königsstuhl“ passiert wurde.Ein bemerkenswerter Anblick, wenn man von unten die Besucher der Aussichtsplattform oben auf der Klippe nur als winzige Punkte wahrnimmt. An diesem Stelle wurde gemeinsam entschieden, noch nicht die Rückreise anzutreten, sondern noch die weiteren 5 Km bis zum Hafen Lohme zu paddeln, um dort zu einer Pause anzulanden (was im Nationalpark am Fuß der Klippen – außer in echten Notfällen  – verboten ist). Nach insgesamt 13 Km wurde der Hafen von Lohme erreicht, wo ein am Hang liegendes Cafe zu Kaffee und Kuchen sowie einer wunderbaren Aussicht bis Kap Arkona einlud. Gut gestärkt losgefahren, wurde nach der 13 Km langen Rückfahrt entlang der Kreidefelsen gegen 17 Uhr – rechtzeitig vor Sonnenuntergang – Sassnitz wieder erreicht. Nach dem Verstauen der Boote ist der aktive Tag mit einem Fischbrötchen auf dem Oberdeck eines Fischkutters und Blick über den Hafen Sassnitz bei Sonnenuntergang stimmungsvoll beendet worden.   (Martin Palmer, 08.11.2018)