Arbeitseinsatz am Bootshaus

29 Okt

Kennt einer den Film Kettensägen Massaker?

Teil 2 geht so:

Es trafen sich am letzten Wochenende im Oktober 20 Freiwillige, könnten sogar 21 gewesen sein, auf alle Fälle ganz viele, auf dem Gelände des Herforder Kanu Klubs zum herbstlichen Arbeitseinsatz.

Bewaffnet mit 4 Spaten, 3 Besen, 2 Laubrechen und der besagten Kettensäge ging es an die Arbeit.

Die Sonne brach im Laufe des Vormittags durch die Wolken, und was soll ich sagen… alles lief einfach sehr gut.

Die Kaffeemaschine lief (an dieser Stelle übrigens ein Dankeschön für den leckeren Kuchen),

das Wasser aus dem Gartenschlauch lief – jetzt ist das Vordach wieder sauber und die Dachrinnen frei, der Beton lief in die dafür vorgesehenen Löcher für die Schilder, Gaffel vom Fahnenmast abnehmen lief problemlos und auch die Kettensäge hatte einen enormen Lauf. Nichts konnte sie stoppen, weder Spritmangel, noch gerissene Sägeblätter. Getreu dem Motto, wenn schon einmal so viele Leute zusammenkommen, muss es sich auch lohnen.

Falls der ein oder andere nächste Woche meint, er hätte die falsche Einfahrt zum Kanu Klub erwischt, dem kann ich entgegnen: Nein, das ist schon richtig, das muss so und das wächst auch wieder.

Übrigens konnte bei der Gelegenheit auch ordentlich viel Müll eingesammelt und entsorgt werden.

Dann noch etwas für Bastler und Handwerker:

Wir hätten nun gute Pflastersteine günstig abzugeben. Gefunden an diversen Plätzen in den Büschen und liebevoll zur Begutachtung aufgestapelt.

Reicht für eine kleine Grillfläche, Boden für ein Gartenhäuschen oder Wege zwischen den Blumenbeeten. Von dem Erlös wird ein Häcksler für das Kettensägen Massaker Teil 3 in ca. 5 Jahren angeschafft 😉

Und nun noch einmal sachlich:

Es war sehr schön, draußen an der frischen Luft, abteilungsübergreifend mit Drachenbootpaddlern, Kanujugend, Wanderfahrern und Oceansportlern mit viel Spaß viel zu schaffen.

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer!

(Verfasserin Susanne Schirmer)

 

Die SCHNELLSTEN auf dem Meer!!!

7 Okt

„Spitzensport“ beim Abpaddeln

Am Dienstagabend, bei der Fahrtenbesprechung, wurde beschlossen das diesjährige Abpaddeln nicht am Mittwoch, den 03. Oktober, durchzuführen sondern auf den darauf folgenden Samstag zu verschieben. Der Grund – am Mittwoch, und so war es auch, zog ein Tiefausläufer über das Land und brachte 5 bis 7 Windstärken mit. Das macht dann auf einer freien Wasserfläche wie dem Steinhuder Meer wirklich keinen Spaß.

Spaß hatte die achtköpfige Truppe, bestehend aus 3 Zweier-Wanderbooten und 2 OC1, dann am Samstag um so mehr!

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Hiddensee-Marathon 2018

19 Jul

70 km – im Kajak – gegen Wind und Wellen

Der Hiddensee-Marathon hatte am 30. Juni seine 17. Auflage in schönster Landschaft.

Michael Norys war unter 60 Kanuten das erste Mal dabei. Die Länge und die Wellen machen den Hiddensee-Marathon zum härtesten Offshore-Rennen Deutschlands. Es wird ein Rundkurs gefahren und der Wind bläst auch mal von vorne.

Die kurzen, kabbeligen Wellen auf den Bodden – die Gewässer zwischen den Inseln bzw. der Küste – können sehr unangenehm sein. Kommen die großen Wellen auf der Ostsee von der Seite, ist Beweglichkeit in der Hüfte gefragt, um nicht dauernd Stützschläge einsetzen zu müssen, die für das Fortkommen eher hinderlich sind.

Jedes Jahr geben Athleten auf oder werden aus dem Rennen genommen. Der Stralsunder Kanu Club hatte im Rahmen einer ausgezeichneten Organisation mit vielen Beibooten für die Sicherheit gesorgt.

Während internationale Topathleten wie Gordan Harbrecht die Strecke diesmal bei günstigsten Bedingungen in 5,5 Stunden fuhren, war Michael Norys am Ende seiner Kräfte aber glücklich vier Stunden später im Ziel.

Familien-Tour 2018

23 Jun

Samstag, 23. Juni 2018, 8 Uhr – Nieselregen, kalt

Was machen wir? Paddeln, oder lieber nicht paddeln? Zwei sind schon im Boot unterwegs von Rinteln nach Vlotho. Also erstmal zum Bootshaus, mal sehen, wer dort kommen wird.

Drachenboot-Anhänger angehängt, Tore geöffnet – und tatsächlich, die Teilnehmer (bis auf ein Pärchen) laufen auf. Also 10er Canadier aufladen, einen Einer dazu, die Paddler auf zwei Autos verteilen. Zur Abfahrt noch ein kleiner Schauer.

Aber in Vlotho sah „die Welt“ schon ganz anders aus, zwar windig, aber trocken – und so blieb es. Gegen Ende der Fahrt kam sogar noch die Sonne heraus.

Zum Schluss noch eine kleine Stärkung in der Gaststätte am Anleger in Porta. So konnte ein gelungener Tag zu Ende gehen.

Havel-Tour 2018

20 Jun

Langes Wochenende, also auf nach Potsdam zur Havel-Tour.

Herrliches Wetter, deshalb gleich nach der Ankunft und einem Begrüßungs-Kaffee in die Boote zur kleinen Tour nach Potsdam. Dort hat Aldi einen Anleger für Boote – für Paddler aber nicht so geeignet. Dafür gab’s auf der Rückfahrt eine kleine Erfrischung in einer Gaststätte mit passendem Anleger für Paddler.

Nach kräftigem Regen bis Mittag ging es am nächsten Tag  in die andere Richtung nach Alt-Werder. Einmal rund um die Insel, dann Einkehr in der Fisch-Gaststätte und zurück zu unserem sehr komfortablen Campingplatz „Sanssouci“.

Die dritte Tour führte dann durch den Judengraben an Potsdam vorbei unter der bekannten Glienicker Brücke hindurch zur alten Meierei, die mittlerweile zu einer Brauerei geworden ist.
Am Abend krachte ein kräftiges Gewitter mit sintflutartigem Regen über Potsdam. Unsere Zelte blieben so leidlich trocken.

Sonntags ging es zurück nach Hause, nicht ohne vorher noch zu versuchen, die verlorengegangene Sonnenbrille wiederzufinden – leider ohne Erfolg.

Weser Marathon 2018

11 Mai

Gold auf der Mörderstrecke

Seit 48 Jahren fahren muskelbetriebene Boote von Hann. Münden nach Hameln. Das sind 135 km – an einem Tag. Wenn man den Shuttle-Service in Anspruch nimmt, sind  Zelt und Schlafsack schon am Ziel – also mussten Boot und Fahrer auch dort hin.

Ein gutes Wintertraining auf der Hausstrecke des HKK vor dem Bootshaus in Herford und ein geliehenes Seekayak von einem Händler aus Minden halfen, diese Strecke in einer Zeit unter 12 Stunden zu bewältigen.

Es gab auch Silber und Bronze für Strecken bis Beverungen bzw. Holzminden. Von den 1400 auch internationalen Gästen wählten aber doch fast 300 Sportler die lange Strecke – wenn man schon mal da ist!

Auch Ruderboote, Kajak´s und ein Drachenboot waren zu sehen.

Eisiger „Frühjahrsputz“

19 Mrz

Die Stadt HERFORD hatte vor einigen Wochen alle Vereine, Schulen, Gruppierungen und Institutionen sowie die Bürger Herfords zum „Frühjahrsputz 2018“ eingeladen.

Wir haben natürlich zugesagt – konnten aber (wie andere Helfer auch) nicht ahnen was für ein Wintereinbruch uns am letzten Wochenende heimsuchen sollte.

Daher entschloss sich der Vorstand am Samstagmorgen kurzfristig zu einer Absage, denn am Werreufer ließ sich unter der geschlossen Schneedecke nun wirklich kein Müll finden und bei dem Wetter sollte auch niemand auf´s Wasser.

NIEMAND – ja da haben wir die Rechnung nicht mit Martin und Michael gemacht!

Uns so landet nun ein kleiner Bericht mit „Beweisfotos“ auf unsere Homepage.

Nochmals – HERZLICHEN DANK – für diesen unerschrockenen Einsatz

Bei der für Samstag, 17. März angesetzten Müllsammelaktion am Ufer bzw. auf der Werre zeigte sich das Wetter noch einmal von seiner winterlichen Seite.

Die Landschaft war weiß und der Wind eisig. Dies war wohl der Grund für das geringe Erscheinen am Samstagmorgen.

Dies hielt unsere „Rügen-Seekajak-Fans“ Michael und Martin nicht davon ab, in den Canadier zu steigen und beide Uferseiten flußaufwärts von Plastik und Unrat zu säubern.

Nach gut zwei Stunden waren ungefähr zehn Kilogramm Müll eingesammelt, was trotz des Frosts bei guter Laune und Austausch der Rügen-Erfahrungen des letzten Jahres durchaus eine freudige Aktion war. Mit klammen Fingern wurde abschließend noch der verschmutzte Canadier gereinigt und nachfolgend das weitere Wochenende im Warmen fortgesetzt.

 

Rintelner Eisfahrt 2017

10 Dez

Über 500 Paddelverrückte starteten in Hameln zur 46. Rintelner Eisfahrt – darunter vier Herforder Kanuten und ein fröstelnder Fahrer.

In Herford lag Schnee, in Hameln nicht, dafür wehte ein eisiger und kräftiger Wind.

Nach 26 km auf einer wasserreichen und damit schnellfließenden Weser erreichten die Paddler dann Rinteln – der Fahrer war schon da – um sich bei Glühwein und Erbsensuppe zu erwärmen. Und wie immer lud Conny noch auf eine Tasse Kaffe und selbstgebackenen Stollen in den Wohnwagen ein. So lässt’s sich aushalten.

Paddeltour der Werre-Dragons

23 Okt

Zehn kleine Paddlerchen….Neee so lief es ja nicht!!…Gestartet sind wir mit 14 Paddlern und gelandet auch mit vierzehn, auch wenn der ein oder andere davon nicht mehr so ganz trocken war…

Die Werre- Dragons sind auf der Werre gepaddelt….

 

 

„Ja neee, was für eine Überraschung – wie jeden Montag und Mittwoch“ wird jetzt der ein oder andere sagen…..EBEN NICHT!

Am 14.10 um 10.30 Uhr trafen sich – bei tollstem Paddelwetter – 14 Werre Dragons nicht zum Drachenboot-Training, sondern um sich mit dem geheimnisvollen Gefährt KAJAK auf Wasser zu begeben….Erste Feststellung ….“Verrückt, da sind ZWEI Paddelblätter am Schaft!!!“

Dann gings los:

Es musste ja jetzt plötzlich JEDER ein Boot haben…und ein Paddel (mit ZWEI Paddelblättern)….Dann noch Spritzdecke, Schwimmweste und Helm….Und dann ging’s los….Ich kann in dem Boot nicht sitzen, meine Spritzdecke passt nicht, mein Helm rutsch, meine Weste ist zu groß…..Tja, bis man mit so einer Rasselbande aufs Wasser kommt….Das ist leichter gesagt als getan!

Aber endlich hatte wir es geschafft…Jeder war mit einigermaßen passenden Boot und Zubehör ausgestattet, die Boote auf dem Anhänger verladen, der Prä-Tour-Sekt getrunken und alle 14 Leute auf Autos verteilt.

Und so machten wir uns auf den Weg nach Schöttmar.

Auf dem  Gelände von Rio Negro ließen wir uns und unsere Boote dann ins Wasser der Bega gleiten…..Soooo viele Boote auf einem sooo kleinen Bach…..Und das mit dem Steuern musste der ein oder andere auch noch in den Griff kriegen…Nächste Feststellung: „Da hat ja gar kein Steuermann hinten drauf Platz!!“

Aber nun, das sind Widrigkeiten, von denen lässt sich ein Drachenbootfahrer nicht so leicht aus der Bahn werfen und wir machten uns auf den Weg auf der Bega Richtung Bootshaus….DAS war ja mal ein Abenteuer!

Dieser Fluss wirkt so harmlos, und dann? Untiefen, Strömungen, umgestürzte Bäume, die den Fluss blockieren…Es war tatsächlich eine Herausforderung wenn man bedenkt, dass die meisten noch nicht so häufig, wenn nicht sogar noch nie in einem Kajak gesessen haben.

Aber, bootserfahren wie wir alle sind, haben wir es gemeistert……

Okay, wir hatten uns unterwegs einen Kenterschluck verdient (das muss aber auch so sein, oder?!) und experimentierfreudig wie wir sind hat dann der ein oder andere auch mal versucht so einen Stromschnelle quer oder gar zum Teil rückwärts zu befahren – und ist dabei NICHT gekentert – RESPEKT!

Ja, wir sind an dem ein oder anderen Stein oder der ein oder anderen Sandbank hängen geblieben – trotz Ansagen „Rechts halten!“…“Himmel welches Rechts meinen die????“

Aber alles in allem war es eine tolle und spaßige Veranstaltung, die ALLE als wiederholungswert angesehen haben…Und den Kenterschluck und den Post-Tour-Sekt hatten wir uns redlich verdient!
(Von Gabi Schmitz)

 

„Familien-Fahrt“ Weser

26 Jun

Die diesjährige Familienfahrt fand unter „Ausschluss“ unserer Pensionäre und Kindern statt. Gerade mal neuen Kanuten trauten sich bei diesem wechselhaften Wetter auf die Weser.

Der Start wurde von Hameln auf Fuhlen-Brüggeanger vorverlegt, die Strecke auf 17 km gekürzt. Mittendrin überraschte uns dann noch ein heftiger Regenschauer. Aber wir haben drüber gelacht – das Duschen kann heute ausfallen.

In Rinteln angekommen wurden wir vom Grill-Duft empfangen – das Essen war bald fertig.

Traditionell gab es anschließend noch Kaffee und Kuchen, wie immer selbst gebacken,  am Wohnwagen von Conny und Erwin.

Etwas weniger gepaddelt (8 km) – dafür den Tag genossen!